Hochsensibel durchs Leben



"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat,
darin zu wohnen.
" (von Winston Churchill)





Wir wissen inzwischen, dass im Gehirn von Hochsensiblen Reize anders verarbeitet werden. Da Nervenzellen sich nicht nur im Gehirn befinden, sondern mitunter auch verstärkt im Darm, ist es nachvollziehbar, dass viele HSP Schwierigkeiten im Magen-Darm-Bereich haben.

Das Nervensystem im Darm wird auch Bauchhirn genannt. Die Nervenzellen unseres Bauchhirns führen ein Eigenleben und regulieren selbstständig - also ohne dazu vom Gehirn die Befehle abzuwarten - die Ausschüttung vieler Hormone und Botenstoffe. Der Darm besitzt somit also auch eine Art Gehirn. Über diese Nervenzellen - es sind viele Millionen - steht der Darm in ständigem Kontakt mit dem Gefühlszentrum im Gehirn. Die Folge ist, dass unsere Ernährung, also alles, was im Darm landet, unser körperliches Befinden, aber auch unser Gefühlsleben beeinflussen kann. Alle Substanzen, die in unserer Nahrung sind, geben individuelle Informationen an die Nervenzellen des Bauchhirns weiter und dieses wiederum leitet die Informationen an das Gehirn. Werden also beispielsweise Gerichte verzehrt, die reich an synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen sind, dann reizen diese Stoffe, die für den Organismus Gifte darstellen, die Nervenzellen des Bauchhirns auf eine bestimmte Weise. Folglich können plötzliche Aggressionen, Konzentrationsstörungen, Überaktivität, aber auch Stimmungstiefs oder Kopfschmerzen ohne weiteres auch mit der Ernährung in Verbindung gebracht werden.

Was ist für Hochsensible gute Nahrung?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten, da jeder Mensch einzigartig ist und verschieden reagiert.

Sollten Sie z. B. verstärkt unter Verstopfung oder Durchfall, Blähungen oder Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen oder vielleicht Überaktivität leiden, dann wäre ein guter Ansatz, einen ganzheitlichen Ernährungsberater aufzusuchen, der mit Ihnen gemeinsam eine für Sie persönlich passende Ernährung zusammenstellt.